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08.01. – 10.01.2016 • Halle 2/Stand 211 und 212
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Auf Entdeckungsreise durch Südafrika

 

Vom 21.09. - 01.10.2017 war unser Reiseprofi Franzi in Südafrika unterwegs. Städtetouren und Safaris standen auf dem Plan.


Gebeco hat eine geniale Organisation hingelegt. Für die ersten 5 Tage in Kapstadt mußten 99 Expis koodiniert werden. Wir starteten mit SAA in München, einige in Frankfurt. SAA ist eine zu empfehlende Airline mit einer modernen Flotte, das Entertainment kann sich sehen lassen (etliche deutsche Filmversionen), das Essen ist bekömmlich (3 Menüs zur Wahl), alkoholfreie und alkoholische Getränke gibt’s, soviel man möchte. Die Sitze haben einen bequemen Abstand von 85cm in der Economy und eine 2-4-2 Konfiguration, Sitzplatzreservierung ist kostenfrei. Abends gings los und am nächsten Morgen landeten wir 7:40 Uhr Ortszeit (nur 1h Zeitverschiebung) nach knapp 11 Stunden Flug in Kapstadt.

Kapstadt: Die Stadt wirkt eher wie eine europäische Stadt mittlerer Größe. Sie setzt sich aus ganz verschiedenartigen Vierteln zusammen. Unser Hotel „SunSquare City Bowl“ wurde 2017 eröffnet und liegt im Stadtteil City Bowl, sehr zentral, alle Sehenswürdigkeiten sind schnell, auch fußläufig, zu erreichen. Das Hotel hat eine hippe Bar im Dachgeschoss mit Mega-Aussicht auf die Stadt, leckeres und umfangreiches Frühstücksbuffett. Beim ersten Come-Together lernten wir am Abend Camps Bay kennen. Unsere Bar hatte einen tollen Blick auf die Bucht, es war stürmisch und etwas zu kalt für diese Jahreszeit, aber das „schadete“ unserer Vorfreude keinesfalls.
Gleich am nächsten Tag hatten wir eine tolle Führung durchs Künstlerviertel Woodstock....Streetart, wohin das Auge reicht. Wir besuchten den Neighbourgoods Market in der Old Biscuit Mill. Dort gab es kleine Ateliers, Galerien, Weinläden, ein Wahnsinnsangebot an Ständen, die leckeres Essen verkauften und eine Bühne, wo chillige Musik gespielt wurde....ein Genuss. Nachmittag kam gleich das nächste Highlight: ein Besuch im soeben eröffneten „Zeitz Museum of Contemporary Art Africa“ (kurz MOCAA). Sehr moderne, teilweise abgefahrene Installationen und Fotos und vieles mehr, konnte man dort auf sich wirken lassen. Da es in der Nähe der Waterfront liegt, lag danach ein kurzer Bummel dort praktisch auf dem Weg. Am Abend gab es das „Dinner Surprise“. Das bedeutete, wir teilten uns in  Gruppen und besuchten verschiedene Lokalitäten, die sich auf 2 Straßen verteilten. Es gab tolles Essen und Getränke. Zu späterer Stunde konnten wir das Tanzbein schwingen in einem angesagten Club.

Neuer Tag, neues Motto: Kochen, Lernen, Wein verkosten, aktiv sein. Zuerst stand ein Besuch im Bo-Kaap-Viertel an: der muslimische Stadtteil besticht durch seine ganz bunten Häuschen. Wir besuchten eine der Moscheen und danach teilten wir uns in Gruppen auf und bekamen einen Kochkurs bei den dort lebenden Familien zu Hause. Das hat Spaß gemacht, und hat sogar geschmeckt! :) Dann gings nach Middlevei in der Nähe von Stellenbosch auf eine Farm, wo wir unsere Gebeco-Workshops hatten, aber uns auch selbst im Kreieren von Wein üben konnten. Zwischendurch machten wir einen kurzen Radtrip durch Stellenbosch. Abends gab es ein großes Braii (Barbecue) mit typisch afrikanischer Musik und Tanzvorstellung.

Am Tag darauf gab es krasse Gegensätze zu erleben: Nach dem Frühstück besichtigten wir den Luxuszug „Rovos Rail“ am Bahnhof von Kapstadt, sogar der Besitzer Herr Rohan Vos gab uns die Ehre. Er hat selbst die jahrhundertealten Wagons restauriert. Englisch, plüschig kommt der Zug daher, man ist in vergangene Zeiten versetzt, aber es ist sicher ein Genuss, während der Fahrt, die grandiose Landschaft Südafrikas zu bestaunen. Dann sahen wir die Gegensätze: ein Besuch im Township Llanga. Wir liefen mit einem mulmigen Gefühl mit unserem Guide durch die dortige Armut. Aber die Menschen dort waren offen und freundlich. Überraschend für mich, dass diese Menschen glücklicher schienen, als dies oft hier in Deutschland der Fall ist. Da das Wetter uns nicht hold war, konnten wir einen Besuch auf dem Tafelberg nicht realisieren. Gebeco hat ganz schnell für uns ganz tolle Alternativen organisiert: wir  konnten uns aussuchen, ob wir zum Boulders Beach oder zum Kap der guten Hoffnung fahren möchten. Schwere Entscheidung! Meine Wahl fiel auf die Pinguine. So süß, wie sie sich dort am Strand aalen. Zum Abschluss der Haupttour gab es unter dem Motto „Red-White-Blue-Dinner“ den nächsten Knaller: Gebeco hatte für uns das Aquarium in Kapstadt angemietet und lies den Gewinner von „The Voice of Southafrika“ für uns singen. Eine Mega-Kulisse....ich kriege jetzt noch Gänsehaut.

Auf zur Posttour: An Schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken, wir wurden 4.30 Uhr vom Hotel zum Flughafen
gefahren, um nach Johannisburg zu fliegen. Die 2.Gruppe (jeweils 20Expis) konnten etwas später gemütlich Richtung Gardenroute los. Ab Johannisburg fuhren wir an Bergen, Feldern, kleinen Städtchen vorbei, um ab Nachmittag die
„Hanna Lodge“ und ihre Umgebung zu genießen. Total entspannend, weit ab von der Welt gelegen, liebevoll  eingerichtet. Das Personal ist ganz zuvorkommend.

Am nächsten Tag ging es über die Panoramaroute zum Blyde River Canyon, eine gigantische 26 km lange Schlucht. Dazu gehören auch die Bourke`s Luck Potholes: tiefe, zylindrische Löcher, die der Blyde River über Millionen von Jahren in das Dolomitgestein gefräst hat. Spektakulär!!! Sehenswert ist auch das kleine Goldgräberstädtchen Pilgrims Rest, hier fand man 1873 das erste Gold in Südafrika. Man fühlt sich dort wie im „Wilden Westen“. Im Shangana Cultural Village machten wir uns mit dem traditionellen Leben des Stammes der Shangana vertraut. Wir wohnten einer Tanz- und Gesangsvorstellung bei und nahmen ein traditionelles Abendessen ein.

Krüger-Nationalpark: Früh morgens um 5Uhr ging es los, ca. 1h Busfahrt zum „Krüger“....leider erwischte uns eine Kaltfront, der Tag begann bei ca.8°C. Wir hatten keine Hoffnung, Tiere zu sehen. Und doch: bis Mittag hatten wir alle Big Five gesehen:schlafende Löwen, Büffel, eine, die Straße vor uns überquerende, Elefantenherde, Nashörner mit Jungen und ganz genial: einen Leoparden, der im Baum genüsslich ein Impala verzehrte. Das hat uns alles für die Kälte entschädigt.

Pretoria: Haupstadt, Mandela-Denkmal, lila blühende Jacarandabäume, das Voortrekker-Monument...beeindruckend. Die Innenstadt droht allerdings im Verkehr zu ersticken und ist nicht für Touristen empfehlenswert. (dreckig, chaotisch, am besten nur mit Guide zu besuchen).

Johannisburg: überraschend, trendige Stadtteile (z.Bsp. Maboneng Art Destrict) mit ganz viel Streetart, tollen In-
Restaurants, lebendiger Neighbourhood-Market mit Verkaufsständen, wo es internationales Essen, Getränke, Secondhand-Klamotten und selbstgemachten Schmuck gab. Dazu Musik und ein ganz lockeres Miteinander.
Sandton: ein Stadtteil mit moderner Architektur (Hotels, Einkaufscentren, Büros). Eine aufstrebende Stadt...vergleichbar mit dem Berlin der 90er.

Fazit: Zu keiner Zeit habe ich mich „gefährdet“ gefühlt. Nicht mal in Johannesburg.
Am liebsten würde ich jeden Urlauber, der bei mir am Counter sitzt, nach Südafrika schicken!

 

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